BARIG Geschichte und Entwicklung
 

Bereits 1951 wurde das „Board of Airline Representatives in Germany“ (BARIG) als Interessenvertretung internationaler und nationaler Fluggesellschaften, die in Deutschland tätig sind, ins Leben gerufen. Gründungsmitglieder waren die niederländische KLM, die skandinavische SAS, die belgische Sabena und Swissair.

Obwohl die kommerzielle Luftfahrt im Vergleich zu heute noch in den Kinderschuhen steckte – Frankfurt wurde von gerade mal zwölf Airlines angeflogen – zeichnete sich die wachsende Bedeutung des Luftverkehrs bereits damals unübersehbar ab. Und damit auch die Notwendigkeit, sich gegenüber Politik, Industrie und Wirtschaft sowie in der Öffentlichkeit für die gemeinsamen Interessen und Positionen zu engagieren.

Zusätzliche Dynamik brachte die Öffnung des Luftverkehrs hin zu mehr Wettbewerb in den 90er Jahren: die Mitgliederzahl stieg deutlich an und die heutige Organisationsform als Verband mit einer hauptamtlichen Verbandsführung wurde eingeführt. Heute wird BARIG durch ein hauptamtliches Verbandsbüro geführt und durch ein Executive-Komitee sowie diverse Fach-Komitees in Themen wie z.B. Strategie, Industriepolitik und Infrastruktur unterstützt.

Heute vertritt BARIG, als eine der weltweit größten Länderverbände dieser Art, wirkungsvoll die Interessen seiner rund 100 Mitgliedsairlines und steht geschlossen hinter einer gemeinsamen Meinung zu Themen aus Politik, Infrastruktur oder Legislative. Damit leistet BARIG nicht nur einen wichtigen Beitrag zur Verbesserung der wirtschaftlichen und regulatorischen Rahmenbedingungen als Grundlage für den Erfolg der Fluggesellschaften, sondern auch und insbesondere zur globalen Wettbewerbsfähigkeit des Luftverkehrsstandorts Deutschland.

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