Fluggastrechte und Schlichtung im Luftverkehr

Weiterentwicklung des Kundendialogs


In Fällen von Unstimmigkeiten zwischen Passagier und Fluggesellschaft verfolgen die internationalen Luftverkehrsgesellschaften im BARIG stets den Grundsatz eines guten, konstruktiven Dialogs. Zur Klärung etwaiger Ansprüche ist die Fluggesellschaft erster Ansprechpartner für ihre Kunden. Sofern ein Sachverhalt innerhalb von 60 Tagen nicht zufriedenstellend gelöst werden kann, kann die Schlichtungsstelle für den öffentlichen Personenverkehr (söp) angerufen werden. Als neutrale Stelle analysiert sie die eingehenden Fälle und prüft im Dialog mit Kunden und Airlines, welche Ansprüche berechtigt und welche unbegründet sind. Die söp wurde entsprechend den gesetzlichen Vorgaben von den Fluggesellschaften als zusätzliche Anlaufstelle für Passagiere ausgewählt, um auch im Luftverkehr etwaige Streitfälle außergerichtlich zu lösen.

Diese  Themen sowie die Reform der EU Fluggastrechteverordnung 261/2004 müssen EU Kommission und Parlament auf europäischer Ebene erneut  aufgreifen.  BARIG fordert, die vorgelegten Reform-Entwürfe zu überarbeiten und für alle Seiten faire, nachvollziehbare Regeln festzulegen.

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