Emissionshandel

Keine europäischen Alleingänge


BARIG appelliert an die EU, das regionale, europäische Emissionshandelssystem so lange komplett auszusetzen, bis ein globales System eingeführt wird. Bis dahin sollte für Chancengleichheit und fairen Wettbewerb gesorgt werden. Die von EU-Parlament, Ministerrat und Kommission gefundene Übergangslösung benachteiligt europäische Airlines. Denn momentan gilt der Emissionshandel nur für den innereuropäischen Luftverkehr.

Die ICAO, die Luftfahrtorganisation der Vereinten Nationen, erarbeitet momentan Leitlinien für ein globales Emissionshandelssystem, das für alle Staaten und Fluggesellschaften verbindlich sein soll. Diese Leitlinien sollen 2016 vorgestellt werden und ab 2020 weltweit gelten. Die EU wiederum möchte ihr Regelwerk und die internationalen Fortschritte 2016 nochmal überprüfen. Fällt die Bewertung negativ aus, soll ab 2017 das ursprünglich geplante Emissionshandelssystem eingesetzt werden. Für alle Airlines wäre jedoch wichtig, bis 2020 Planungssicherheit und einheitliche Bedingungen zu haben.

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