BARIG: Corona-Krise mahnt zu gemeinsamem Verantwortungsbewusstsein – Achtsames Handeln ermöglicht sicheren Neustart von Flugreisen

BARIG: Corona-Krise mahnt zu gemeinsamem Verantwortungsbewusstsein – Achtsames Handeln ermöglicht sicheren Neustart von Flugreisen

• Das Coronavirus verändert das Fliegen
• Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber und Behörden wenden gesundheitsschützende Verfahren und Richtlinien an
• Alle Beteiligten, auch Fluggäste, müssen verantwortungsbewusst handeln

Frankfurt am Main, 1. Juni 2020. Wenn zum 15. Juni die zwischenzeitlich avisierte erste Aufhebung der Reisebeschränkungen durch die Bundesregierung in Kraft treten sollte, wird auch der Flugverkehr zwischen Deutschland und den EU-Staaten sowie weiteren Ländern wieder aufgenommen. Ähnlich wie in vielen anderen Bereichen des öffentlichen Lebens wird dies jedoch nicht ohne corona-krisenbedingte Veränderungen geschehen können. Abläufe und Gewohnheiten sowohl am Boden als auch in der Luft werden angepasst. Koordinierte Maßnahmen der Branche sind implementiert und werden stets verbessert, um einen verlässlichen Rahmen für gesundheitlich sicheres Reisen zu gewährleisten.

Dieser Thematik widmete sich unter anderem die vor wenigen Tagen erstmalig virtuell veranstaltete Vollversammlung des Board of Airline Representatives in Germany (BARIG), der gemeinsamen Interessenvertretung von mehr als 100 deutschen, europäischen und globalen Airlines. Das Verantwortungsbewusstsein der Branche und das Bekenntnis, angebrachte Maßnahmenkonzepte in Zeiten von Corona umzusetzen, ist gegeben. Klar ist, dass sicheres Reisen im Sinne von Gesundheits- und Hygieneaspekten mit dem Flugzeug möglich ist, wenn alle Beteiligten, einschließlich der Passagiere, achtsam und verantwortungsbewusst agieren.

Dazu BARIG-Generalsekretär Michael Hoppe: „Die Corona-Krise hat zu vielen Veränderungen in unserem täglichen Leben geführt. Wir alle erleben das beispielsweise beim Einkaufen, beim Besuch von Kultureinrichtungen oder beim Fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln. Gleiches gilt für das Fliegen: Alle Beteiligten – Fluggesellschaften, Flughafenbetreiber und ebenso die Fluggäste selbst – müssen Spielregeln befolgen. Im gemeinsamen Verantwortungsbewusstsein wird Fliegen unsere Mobilität wieder verbessern und ein essenzielles Stück Lebensqualität für unseren privaten und beruflichen Alltag zurückbringen.“

Die grundlegenden Voraussetzungen für gesundheitlich sicheres Fliegen sind geschaffen – dank entsprechender Richtlinien für Fluggesellschaften und Flughafenbetreiber, aber auch dank nachweislich reiner Kabinenluft, intensivierter Reinigungsroutinen, angepasster Vorgehensweisen beim Ein- und Aussteigen, adäquaten Verkehrsführungen an Flughäfen und vielem mehr.

Auch an die Passagiere richtet BARIG nun den Appell, verantwortungsbewusst gegenüber sich selbst, den Mitreisenden und allen anderen Beteiligten zu handeln. Dazu gehören:

  • der korrekte und konsequente Gebrauch von Mund-Nasen-Schutz an den Flughäfen und in der Luft
  • das Beachten der Abstandsregeln
  • das Befolgen veränderter Abläufe und Routinen mit der gebotenen Disziplin, zum Beispiel beim Ein- und Aussteigen, beim Warten im Gate oder während des Aufenthaltes im Flugzeug.

„Wir wissen, dass die Neuerungen eine Umstellung für die Passagiere bedeuten können. Ihnen muss aber klar sein: Mit der veränderten Gesundheitsfürsorge ist auch das notwendige Maß an Verantwortung eines jeden gegenüber sich selbst und der Gesellschaft gewachsen. Das Reisen per Flugzeug ist da keine Ausnahme“, so Michael Hoppe.

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